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Wundersame Kreuze, Schlemmen in der Einsiedelei und heilsame Gegenmittel...

Unsere Silberhochzeit verbrachten wir im idyllischen Günterstal (Richtung "Schauinsland", das ehemalige Dorf gehört seit 1891 zu Freiburg.

Auch dort gibt es verschiedene Sagen....

Unter anderem soll der Teufel aus Wut auf den Bau des dortigen Ziesterzienserinnenklosters einen riesigen Felsbrocken vom Kybfelsen, in Richtung Günterstal geschleudert haben.

Das Kloster wurde beim Klosterbrand am 4. April 1829 zum großen Teil zerstört, ebenso wie die Barockkirche, von der nur das Portal erhalten blieb.

Ein romantisches Tor hat das alte Kloster...


In der heiligen Kreuzkapelle stand bis zum Brand ein großes Holzkreuz, das zu Zeiten der Reformation auf wunderliche Art ins Kloster gelangt ist. Es schwamm entgegen aller physikalischen Gesetze, den Klosterbach hinauf, bis es etwa gegenüber dem (noch erhaltenen) Kirchenportal liegenblieb. Ein Blinder hörte davon, küsste das noch nasse Kreuz und benetzte mit den Wassertropfen seine Augen - und ward sehend...

Und noch so einiges mehr.... 

Dann gäbe es noch über die "sagenhafte" Schwarzwälder Kirschtorte bei herrlichem, warmen Frühlingswetter, genossen bei "Ingrids Backspezialitäten", zu erzählen und die Qual der Wahl bei den vielen Kaffeespezialitäten, die es dort gab. Da könnte ich schon mal gut 14 Tage "Urlaub" verbringen...emotion

Später machten wir einen Spaziergang zu St. Valentin... einer der vier ehemaligen "Einsiedeleien" in Freiburg. Bis ins 19. Jahrhundert diente die Einsiedelei einem Eremiten als Unterkunft. Der Eremit mußte der Stadt den Eid leisten, sich um das Bruderhaus und die Kapelle zu kümmern und die Aufsicht gegen Wilderer zu führen. Das Alter der Einsiedelei läßt sich noch an gotischen und barocken Elementen am Gebäude erkennen.

Die anderen 3 Einsiedelein waren St. Wendelin, St. Barbara und St. Ottilien . In St. Ottilien gibt es übrigens auch eine Quelle, die ein "Wallfahrtsort" ist....Ein Fels soll sich aufgetan haben und in ihm ein (fliehendes) Mädchen verschwunden ist, das ihr Vater, nachdem sie Vierzehnjährig wieder sehend geworden war, an einen Mann verheiraten wollte, den es nicht liebte. Nachdem der Vater sein Tun bereut hat und versprochen hat, dort eine Kapelle zu bauen, sprudelt seit dem dort eine Quelle, deren Wasser nie versiegt, nicht gefriert, nicht verdirbt und bei Augenleiden helfen soll.

Karl May (Winnetou) soll in St. Ottilien auch gnz besondere Eingebungen gehabt haben...

Seine Almosen (in der Woche 6 Brote und ein Maß Wein), erhielt der Einsiedler vom Kloster Günterstal. Wallfahrer brachten dem Waldheiligen Valentin vorwiegend Federvieh als Opfergabe, daß natürlich dem Einsiedler diente.

Jetzt versorgt "St Valentin" eher die Freiburger und ihre Gäste. U.a. mit besonders leckeren Pfannkuchen in verschiedenen Variationen. Andreas hatte noch eine feine Bärlauchsuppe, extra toll anzusehen mit kleinen Streublümchen (Vergissmeinicht und kleine rosa Blüten-Blättchen...wie passend zur Silberhochzeit...), sah aus wie eine "Frühlingswiese" ... und das alles ganz romantisch mitten im Grünen, zwischen blühenden Wiesen und Bäumen...

Behinderte können mit dem Auto hochfahren, für die anderen gibt es etwas weiter unten einen Parkplatz, aber auch von "ganz unten" ist das für "nicht ganz fußlahme" gut zu schaffen. Und man kann sich gleich etwas von der Schlemmerei wieder ablaufen...

Geht man auf der "anderen Seite" wieder runter, führt der Weg an einem Baumlehrpfad der ebsonderen Art entlang. Alles Bäume und Sträucher (aus aller Herren Länder), deren Blätter, Rinde etc. als Heilmittel verwandt werden. Ziemlich interessant. Einer war auch dabei, der gegen Zahnfäule hilft. Vielleicht hätte die  Nonne 

damals ja schon davon wissen sollen, da wären die Chancen einen Mann zu finden, vielleicht noch größer gewesen... emotion

Und zum Glück haben wir jetzt die Möglichkeit zum (modernen) Zahnarzt zu gehen, ohne frühere Methoden!

Mit einem Abendbummel durch die Altstadt und einem Viertel Wein haben wir den Tag ausklingen lassen... 

Die Sagen und historischen Daten sind wieder aus dem Buch "Unbekanntes Freiburg", in dem es noch mehr über Günterstal zu lesen gibt...

10.5.11 01:43
 



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